Handbeschwerden: Wenn die Hand schmerzt und das Greifen fast unmöglich ist

Leiden Sie an akuten oder chronischen Schmerzen in der Hand? Haben Sie Schwierigkeiten beim Zugreifen, dem Öffnen einer Flasche oder bei anderen Tätigkeiten? Sind Ihre Beschwerden nach einem Unfall oder plötzlich aufgetreten?.

Die Hand ist ein multifunktionales Greifwerkzeug und ermöglicht uns das feste Anpacken, die Ausführung motorischer Feinarbeiten und das Tasten. Insgesamt besteht die Hand des Menschen aus 27 Knochen, die über Gelenke, Kapseln und Bänder miteinander verbunden sind. Anatomisch wird die Hand in drei Bereiche eingeteilt – die Handwurzel, die Mittelhand und die Finger.

Zu den häufigsten Erkrankungen gehören das Karpaltunnelsyndrom, bei dem das Gewebe im Karpaltunnel anschwillt, einen Nerven (Nervus medianus) einklemmt und Missempfindungen oder Schmerzen verursacht, und springende Finger (Triggerfinger), die sich nur sehr schlecht strecken lassen und immer wieder zurückspringen. Auch Rhizarthrose im Daumensattelgelenk, Polyarthrose der Finger, Arthritis und Rheuma zählen zu den charakteristischen Erkrankungen.

Zudem ist die Hand besonders anfällig für Verletzungen: Sehr viele aller Arbeitsunfälle betreffen Hand und Finger.

Ihre Untersuchung bei Problemen mit der Hand

Bei OrthopädiePlus nehmen wir uns viel Zeit für Ihre Untersuchung. Teilen Sie uns im Anamnesegespräch mit, ob Ihre Beschwerden nach einem Unfall oder ohne erkennbare Ursache aufgetreten sind, wie sich diese bemerkbar machen und wie lange sie andauern.

In den meisten Fällen ist bei Problemen mit der Hand eine Röntgendiagnostik notwendig, um Fehlstellungen und Veränderungen wie Verschleiß oder Arthrose feststellen zu können. Je nach Ausgangssituation sind ggf. weitere bildgebende Verfahren zu empfehlen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Handerkrankungen

Die Therapie bei Handbeschwerden richtet sich nach der Ursache. Erkrankungen wie Arthrose in den Fingergelenken oder Schädigungen der Bänder behandeln wir meistens konservativ. Bei Arthrose und Sehnenentzündungen haben wir gute Erfahrungen mit der vorübergehenden Ruhigstellung mit speziellen Orthesen gemacht. Weiterhin können Injektionen mit einem radioaktiven Medikament (Radiosynoviorthese), Hyaluronsäure, Kortison oder Eigenblut (ACP®-Therapie) und die Strahlentherapie dabei helfen, die Beschwerden zu lindern – z. B. bei einem erkrankten Daumensattelgelenk. Sind entzündliche oder rheumatische Erkrankungen die Ursache, ist oft eine medikamentöse Therapie anzuraten.

Diagnostische Möglichkeiten bei Handbeschwerden

  • Körperliche und funktionelle Untersuchung
  • Digitale Röntgentechnik
  • Ultraschall (Sonografie)
  • MRT – Magnetresonanztomografie (extern)

Unsere Therapien für die Hand

  • Physiotherapie
  • Hyaluronsäure-Injektionen (Selbstzahlerleistung)
  • Stoßwellentherapie (Selbstzahlerleistung)
  • Akupunktur (Selbstzahlerleistung)
  • Ambulante und stationäre Operationen nach kritischer Indikationsstellung
  • Nuklearmedizinische Injektionen – Radiosynoviorthese (extern)
  • Strahlentherapie (extern)

Operative Eingriffe an der Hand

  • Karpaltunnel-Syndrom -Operation
  • Springender Finger-Operation

Häufig gestellte Fragen

In einfachen Fällen kann ein Karpaltunnelsyndrom (KTS) mit einer Schienentherapie, Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac und Kortison-Injektionen behandelt werden. Falls bereits Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen eingetreten sind, ist ein operativer Eingriff anzuraten, bei dem das Karpal-Band durchtrennt wird, um den Druck auf den Nervus medianus zu reduzieren.

Die Rhizarthrose ist eine schmerzhafte Verschleißerscheinung im Daumensattelgelenk zwischen dem ersten Mittelhandknochen und der Handwurzel. Die degenerative Erkrankung wird durch eine Fehl- oder Überbelastung ausgelöst. Bei Frauen kann die Rhizarthrose auch durch hormonelle Veränderungen entstehen. Das Erkrankungsrisiko steigt mit zunehmendem Alter. Charakteristisch für das Beschwerdebild ist ein schmerzender Daumenballen.

Die Polyfingerarthrose betrifft gleichzeitig die Finger- und Daumengelenke. Die Erkrankung wird konservativ behandelt, z. B. mit Kälte- oder Wärmeanwendungen, speziellen Schienen und Schmerzmitteln. Falls die Finger nicht mehr bewegt werden können, kann die Injektion von Kortison Linderung und eine Verbesserung der Beweglichkeit ermöglichen. Auch das Einbringen von Hyaluronsäure oder die Anwendung der Strahlentherapie können sich positiv auf die Polyarthrose auswirken.

Wir sind für Sie da!
Ein starkes Team!
Öffnungszeiten
Telefonzeiten
phone-handsetmap-markerchevron-down